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JOSEPH BEUYS, 18. Januar – 24. Februar, 2018

Objekte, Zeichnungen, Editionen

Galerie Klüser 1 & 2

Wir freuen uns, das Jubiläumsjahr der 1978 gegründeten Galerie mit einer umfangreichen Beuys-Ausstellung in beiden Galeriestandorten beginnen zu können.

Joseph Beuys prägte die Geschichte der Galerie mehr als jeder andere Künstler.
Die persönliche und freundschaftliche Zusammenarbeit begann 1970 und fand ihren ersten Niederschlag mit der Herausgabe des Oeuvreverzeichnisses der Multiples ein Jahr später (zusammen mit Jörg Schellmann). Es folgten zahlreiche Editionen, Publikationen, Ausstellungen und die Vermittlung zentraler Werke wie:
„zeige deine Wunde“ (Städtische Galerie im Lenbachhaus, München), „Terremoto“ (Guggenheim Museum, New York), „Das Ende des 20. Jahrhunderts“ Version 1 (Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München) und Version 2 (Tate Gallery London), mehrere Vitrinen (Kunstmuseum Basel, Tate Gallery London, Museum Brandhorst München) und eine Sammlung von 280 Multiples (Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München).
Aus unserer privaten Sammlung wurden wichtige Skulpturen und Objekte an die Bayerische Staatsgemäldesammlung übertragen, ergänzt durch die Überlassung weiterer Skulpturen sowie 150 Zeichnungen an das Museum als Dauerleihgabe.

München kann sich heute darüber freuen, mit den Beuysbeständen in der Pinakothek der Moderne und den Arbeiten aus der Sammlung von Lothar Schirmer im Lenbachhaus über Blöcke von Beuyswerken zu verfügen, wie kaum eine andere Stadt weltweit.
Das Oeuvre von Joseph Beuys entzieht sich bis heute aus nachvollziehbaren Gründen einem zunehmend spekulativen Kunstmarkt amerikanischer Prägung. Er hat die Kunst und ihr klassisches Selbstverständnis radikal verändert und ihr neue formale und geistige Möglichkeiten eröffnet. Sein Einsatz für die Wiederherstellung anthropologischer Ganzheit, um das Gleichgewicht von Ratio und Intuition, um Kreativität in jedem Lebensbereich und die Freiheit, selbstverantwortlich und selbstbestimmt Veränderungen zu bewirken, ist heute aktueller denn je.