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JOSEPH BEUYS

Die enge Zusammenarbeit mit Joseph Beuys (*1921, Krefeld) bildete lange Zeit den Schwerpunkt der Galerie- und Editionstätigkeit von Bernd Klüser. Noch heute repräsentiert die Galerie Klüser den Künstler. Außerdem unterstützte und organisierte sie zahlreiche Museumsausstellungen, ist Herausgeber vieler Editionen und veröffentlichte Kataloge des Künstlers. Zwischen 1971 und 1985 gab Bernd Klüser (zusammen mit Jörg Schellmann) den Catalogue Raisonné für die Multiples heraus. Als Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner und Kunsttheoretiker hinterließ Beuys ein beachtliches Spektrum an gattungsübergreifenden Arbeiten, die sich mit den Kern- und Sinnfragen der Kunst auseinandersetzen. Für viele seiner Werke griff der Künstler immer wieder auf die Materialien Filz und Fett zurück. Dies wurde für einige Zeit mit seinem mystifizierten Flugzeugabsturz begründet, der sich während eines Einsatzes im Zweiten Weltkrieg ereignete. Beuys studierte nach dem Kriegsende an der Kunstakademie Düsseldorf. 1961 erhielt er dort die Professur für Monumentale Bildhauerei. Zu Zeiten seines Lehrauftrags definierte Beuys mit der „Sozialen Plastik“ den „erweiterten Kunstbegriff“ und entwickelte damit ein progressives Kunstkonzept. Als Beuys gegen die Weisungen der Kunstakademie alle abgewiesenen Bewerber in seine Klasse aufnahm, musste er 1972 seine Professur niederlegen. Daraufhin gründete er eine eigene „Freie Internationale Hochschule für Kreativität und interdisziplinäre Forschung“. Bis zu seinem Tod im Jahr 1986 setzte sich Beuys konstant mit den gesellschaftsbezogenen Kunsttheorien und auch politischen Themen auseinander.
Evolutionäre Schwelle (1985)

Evolutionäre Schwelle (1985)

Badewanne (1961/87)

Badewanne (1961/87)

Minneapolis Fragment (1977)

Minneapolis Fragment (1977)

Unbetitelt (Neues vom Kojoten) (1980)

Unbetitelt (Neues vom Kojoten) (1980)

SELECTED DRAWINGS, 02. Februar 2012 - 05. April 2012

SELECTED DRAWINGS, 02. Februar 2012 – 05. April 2012

JOSEPH BEUYS, 10. September 2009 - 12. November 2009

JOSEPH BEUYS, 10. September 2009 – 12. November 2009